Forster Ungeheuer

Die Lage liegt am westlichen Hang von Forst und ist wohl die bekannteste Forster, wenn nicht sogar Pfälzer Weinbergslage. Spektakuläre Tropfen wachsen hier Jahr für Jahr. Die Weine sind prädestiniert für beste Qualitäten. Nicht nur Goethe, sondern auch Otto von Bismarck schätzte das Forster Ungeheuer sehr: „Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuer.“ Hier hat kein Monster, sondern eine achtbare Persönlichkeit Pate gestanden. In Deidesheim gab es im 17. Jahrhundert einen Stadtschreiber mit dem Namen Johann Adam Ungeheuer, der im Jahre 1699 starb. An der Klosterkirche in Mußbach findet sich ein Grabmal mit dem Namen Ungeheuer.
 
Boden: Basaltverwitterungsboden mit sandigem Ton bzw. sandigem Lehm, Kalksteingerölleinlagerungen, wechselhaft.