vdp.grosse lage

ungeheuer riesling gg

- ausverkauft -

Die Lage Forster Ungeheuer liegt westlich vom Weinort Forst am Hang des Haardtgebirges. Der Namen rührt vom ehemaligen Deidesheimer Stadtschreiber Johann Adam Ungeheuer her, welcher 1699 verstarb. Sein Grabstein steht auch heute noch neben der alten Kirche in Mußbach. Der ehemalige Reichskanzler Otto von Bismarck sagte über einen Wein aus dieser Lage: "Dies Ungeheuer schmeckt mir ungeheuerlich!"

2019 | 2018 | 2017 | 2016  

WEIN

Die Rebstöcke im UNGEHEUER sind bis zu 35 Jahre alt. Von diesen Parzellen stammen die Trauben für das GROSSE GEWÄCHS. Nach der selektiven Lese wurden die Trauben schonend gekeltert. Der Most wurde nach der Trubsedimentation spontan im Holzfass ausgebaut. Kurz vor der Füllung im Juli wurden die einzelnen Partien von der Hefe abgestochen und gefüllt. Die Nase ist würzig, fast etwas ätherisch mit exotischer Frucht, Rauch und dezenten Feuersteinnoten. Im Mund bemerkt man zunächst die feine Säure gepaart mit dunkler Mineralität und Salzigkeit. Selbst nach dem Schlucken verbleibt der Wein noch lange am Gaumen mit Noten von Bergamotte, Agrumen und Rauch. Wenn das UNGEHEUER GG sich in einigen Jahren harmonisiert und geöffnet hat, wird man erst die wahre Größe dieses Weins erkennen.

BODEN

Der Boden im Forster Ungeheuer ist im Wesentlichen durch verschiedene Gerölle geprägt. Buntsandstein, Kalkmergel und Basalt bilden die Grundlage für die sehr mineralischen Weine.

ANALYSE

A 13,0 %vol, S 7,4 g/l, RZ 2,6 g/l

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