vdp.grosse lage

ungeheuer riesling gg

Die Lage Forster Ungeheuer liegt westlich vom Weinort Forst am Hang des Haardtgebirges. Der Namen rührt vom ehemaligen Deidesheimer Stadtschreiber Johann Adam Ungeheuer her, welcher 1699 verstarb. Sein Grabstein steht auch heute noch neben der alten Kirche in Mußbach. Der ehemalige Reichskanzler Otto von Bismarck sagte über einen Wein aus dieser Lage: "Dies Ungeheuer schmeckt mir ungeheuerlich!"

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WEIN

Die Trauben für das Forster UNGEHEUER GG wurden in mehreren Durchgängen selektiv gelesen. Ca 50% wurden im Edelstahltank ausgebaut, ca.30 % im traditionellen großen Holzfass und 20% im 500 Literfass. Nach der Gärung verblieben die einzelnen Grundweine bis zur Füllung im Juli auf der Vollhefe. Zu Beginn ist das UNGEHEUER eher zurückhaltend mit leicht floralen und kräutrigen Noten. Mit Luft kommt etwas gelbe Frucht und zarter Rauch hinzu. Insgesamt wirkt der Wein kühl, straff, mit festem Körper und etwas salziger Mineralität auf der Zunge. Dieser Riesling ist dicht mit viel Saft und langem Abgang. Ein Wein, der eine große Zukunft vor sich hat und erst in 4-5 Jahren langsam angetrunken werden sollte.

BODEN

Der Boden im Forster Ungeheuer ist im Wesentlichen durch verschiedene Gerölle geprägt. Buntsandstein, Kalkmergel und Basalt bilden die Grundlage für die sehr mineralischen Weine.

ANALYSE

A 13,0 %vol, S 8,6 g/l, RZ 0,7 g/l

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